Herbstblumen
A. Albrecht
Des Waldes Blumen von deiner Hand,
dort steh'n sie alle, verwelkt, verdorrt,
und was beim Pflücken dein Herz empfand,
dasselbe empfind' ich noch immer fort.
Die Herbstsonne scheint zum Fenster herein;
wie weh' muss es den Blumen sein!
Sie träumen noch einmal von Lenzeszeit,
vom Vogelgesang und Liebesleid,
von Schmetterlingen und Elfentanz,
vom Waldesweben im Mondesglanz.
So flieh'n die Träume, so flieht die Zeit.
Wie gleicht doch den Blumen mein eig'nes Leid!