Manchmal sah ich
A. Arensky
Manchmal sah ich von fern wie ein nächtlicher Stern
Erglänzet in spiegelnder Bucht;
Wie er flimmert und glüht, wie sein Silberstaub sprüht
Und zerstiebend ergreifet die Flucht.
Ihn zu haschen lass sein, du fängst nimmer ihn ein,
Denn falsch sind der Strahl wie die Well'.
Dein Schatten, gieb acht, deckt den Schimmer mit Nacht,
Tritt hinweg, gleich erglänzet er hell...
Ach, das Glück ist ja ganz wie der unstäte Glanz;
Es lockt so erreichbar und nah:
Dringst du vor, weicht's zurück und entzieht sich dem Blick...
Doch es teuscht dich: auf's Neu ist es da.