Allein
A. Cebrian
Rings liegt die Welt in sanfter Abendftille
Die Winde ruhn, am Bache zirpt die Grille
Und Einsamkeit weht über Flur und Hain.
Ich bin allein!
Allein!
Ich horche fernem, fröhlichem Gesänge
Und es erwacht bei wohlbekanntem Klange
Erinnerung mit längst entschlafner Pein
Ich bin allein!
Allein!
Du große Welt, auf Deiner weiten Runde
Wohnt ja das Glück! es wacht zu jede Stunde,
Doch wohnt es immer, immer nur zu zwei'n,
Ich bin allein!
Allein!
Geliebtes Herz, Du weilst mir ewig ferne
Grüßt die Geliebte, grüßt sie goldne Sterne
Und laßt sie glücklich für uns beide sein.
Ich bin allein!
Allein!