Blumenwonne
A. Cebrian
Wie muß doch den Blumen so wonnig sein
Im wärmenden funkelnden Sonnensschein,
Gewiegt und umkoset vom Morgenwind,
Gleichwie von der Mutter ein liebes Kind.
Wie muß doch den Blumen so wonnig sein
Im duftigen blühenden Frühlingschein,
Umgeben von Schwestern, so weit als breit,
Voll bunter und strahlender Herrlichkeit.
Wie muß doch den Blumen so wonnig sein
Zu schauen dem Ew'gen in's Aug' hinein,
Bis dieser voll liebender Huld zuletzt
Mit himmlischen Thronen ihr Haupt benetzt.