Gefangen
A. Foerster
Schöne Zeiten, trübe Zeiten
Sind gekommen und gegangen,
Doch im Zauber deiner Blicke
Lieg' ich noch wie einst gefangen.
Schmerzlich Freuen, frohlich Schmerzen
Fühle ich sie wechselnd bringen,
Diese blumenholden Fesseln,
Welche mir das Herz umschlingen.
Wollte auf sie schon zerreißen,
Deinem Zauber zu entfliehen,
Ach -- und kann dich heut' nur bitten,
Sie noch fester zuzuziehen.