Einem Gott gleich zieh' ich ungebunden

A. Fuchs

Einem Gott gleich zieh' ich ungebunden

Durch die Frühlingslande auf und nieder,

Thal und Wald und Felsenklüfte

Rufen schallend meine Lieder wieder.

Flügel möcht' ich noch dem Winde leihen,

Feuer möcht' ich in die Sterne tragen,

Tausend Strudelquellen, tausend Ströme

Möcht' ich jauchzend aus den Felsen schlagen.

Fessellose Gluthen erster Liebe

Schlagen über meinem Haupt zusammen,

Und die Erde und die Himmel alle

Glühen mit in diesen Opferflammen.