Der Hügel

A. Hüttenbrenner

Ein Knäblein stand auf einem Hügel,

Blickt in die Gegend rings umher,

Da spielt der Wind mit sanften Flügel

Ihm um das Haupt; er seufzt so schwer.

Warum? Warum? Das wuss't er nicht.

Und bei des Mondes Schein

Gewahrt er ein Gesicht

Wie Nebel zart und fein.

Es schwebt als lichter Schatten

Auf dunkler Wiesen Matten.

Und als er erblickt,

Es ihm so traulich nickt.

Es war ein Gruss aus besser'm Land;

Auf Mutter's Grab der Knabe stand.