Des Einsiedels Grab

A. Hüttenbrenner

Dieß Grab hat mir gegraben

Mein eigenes Grabescheit,

Es liegt darin als Kissen

Schon weiches Moos bereit.

Ich steige selbst hinunter,

Naht einst mein Stündlein heran.

Wer legte wohl sonst zur Ruhe

Den todten Siedlermann?

Dann falt' ich die Händ', und bethe

Und dreh' am Rosenkranz,

Und schaue wartend zum Himmel

Voll rosigem Abendglanz.