In Würzburg

A. Mohr

In Würzburg läutet es hell von den Höh'n,

Die Würzburger Mägdlein sind lieblich und schön,

Da drunten im Thal gehn die Bächlein dahin,

Da geht auch sie, die mir allzeit im Sinn.

Bäche werden zur reissenden Fluth,

Es hilft mir doch nimmer wie sehr ich dir gut.

Die Wasser rinnen mit schäumendem Schwall,

So rinnen dahin deine Worte all'.

Hundert Schwüre von Lieb' und Treu',

Von Falschheit ist immer ein wenig dabei,

Doch warst du mein Lieb auch nur kurze Zeit,

Das lohne dir Gott für alle Zeit!