Rückblick
A. Rietz
Dort hinter den schwarzen Bergen
Steht meines Liebchens Haus,
Da schaut sie jetzt zum Fenster
In den dunkeln Garten hinaus;
Schaut nach der Gartenpforte,
Wo ich von dannen schied,
Und späht in die dunkle Ferne,
Und singt ein Abschiedslied.
Naß sind vom Thau die Blumen
Und auch das grüne Gras,
So sind auch ihre Augen
Jetzt wohl von Thranen naß.
Ich späh' nach ihrem Fenster,
Nach ihrem hellen Licht,
Nach ihren hellen Augen, --
Und seh' doch Alles nicht.