Zum Abschied
A. Ritter
Ich geb' dem Schicksal dich zurück,
Von dem ich dich empfangen habe,
Geliebte! -- Doch du weißt es nicht,
Was ich mit deinem Bild begrabe.
Dafür, was mir ward aus der Brust genommen,
gibt es kei Menschenwort.
Es ist nicht Hoffnung und nicht Trost,
denn das kann alles wiederkommen.
Es ist ein Etwas, wunderbar,
das Gott uns in die Wiege legt,
als uns'rer Jugend Morgengabe;
das aber schwindet aus dem Herzen,
wenn uns die erste Täuschung trifft,
ein Etwas, das wir nie verschmerzen!
Geliebte, ach, du weißt es nicht,
was ich mit deinem Bild begrabe!