Normandische Liebeserklärung
A. Romagnesi
Ach, wolltest endlich, liebes Täubchen,
mir gewähren Herze und Hand!
Du bist zwar hier das reichste Weibchen,
aber ich schwör's bei meiner Treu',
das ist mir einerlei!
Ich will nur dein Herze erstreben,
für mich sind die Reichtümer all'
nur leerer Schall,
darauf kann ich mein Wort dir geben,
o glaube mir, dass dem so sei,
bei meiner Treu'!
Dich soll auch niemals Eifersucht schmerzen,
wie dein seliger Mann sie gehegt,
wenn er dich sah mit Männern scherzen.
Ich will ganz ruhig ferne steh'n,
wenn schmachtend sie nach dir seh'n.
Mein Weibchen geht fröhlich durchs Leben,
und wenn es viel Herzen besiegt,
bin ich vergnügt,
darauf kann ich
usw.
Wünschest du Tücher, wünschest du Spitzen?
Wünschest du Ringe, Spangen von Gold,
Bänder und derlei zu besitzen?
Ei nun, so wähle, was es auch sei,
darin ist dein Wille frei.
Selbst fahr' ich dich ohn ' Widerstreben
im Cabriolett ganz gewiss
hin nach Paris,
darauf kann ich
usw.