Die einsame Macht
A. Teichmüller
Einsam bin ich nicht! – einzeln!
Einzeln bin ich – wie Felsen:
jede Welle, die tost,
schlägt mich und reißt mich herab.
Und ich treibe wie Wind,
kein Ort, wo ich ruhe und raste. –
Und ich staune dich an,
große, einsame Macht:
Ehern, in ewigem Geschäfte,
innen und außen gegründet,
festgehalten in Eins,
füllst du den Abgrund der Zeit.
Nimm mir die fiebernde Sehnsucht!
Die nagende Qual meiner Enge!
Gib mir dein restloses Tun!
Gib mir dein einsames Glück!