Frühlingslied

A. Teichmüller

Blütenblätter wehen...

holde Zeit!

Winterharte Starre

liegt so weit.

Graue Bürd und Tage

lichten sich...

Sturmes hohle Klage

lange wich.

Heilige Blumensterne

sprießen hell...

heilige Ströme rauschen...

heiliger Quell

plaudert seine Weisen,

wie ein Kind...

helle Vogelstimmen

bringt der Wind...

Tief in tiefer Seele

aufgetan

Quelle tiefer Ahnung

himmelan...

Schöpfungsdrängen eilig

aus dem Grund,

was die Seele füllet,

singt der Mund...

Staune auf die Quelle

selige Zeit,

schöpfe einen Tropfen

Ewigkeit.