Klagt mich nicht an

A. Teichmüller

Klagt mich nicht an, daß ich vor Leid

Mein eigen Bild nur könne sehen!

Ich seh' durch meinen grauen Flor

Fern euere Gestalten gehen.

Und durch den starken Wellenschlag

Der See, die gegen mich verschworen,

Geht mir von euerem Gesang,

Wenn auch gedämpft, kein Ton verloren.

Und wie die müde Danaide wohl,

Das Sieb gesenkt, neugierig um sich blicket,

So schau' ich euch verwundert nach,

Besorgt, wie ihr euch fügt und schicket!