Das Königskind in der Fremde

A. Titl

Ein Königskind in die Fremde zieht

Geführt von inn'rem Drang.

Dem hängt eine Thrän' am Augenlied sic,

Dem ist so bang', so bang'.

Es seufzt, vernimmt es gleich kein Ohr,

Es seufzt, das Herz so schwer:

"Mein Heimathland, das ich verlor,

Dich seh' ich niemals mehr!"

O Königskind, erbange nicht,

Wie fremd auch Flur und Strand,

Wo dich die Lieb' wie hier umflicht,

Da ist dein Heimathland!