Du weißt es wohl

A. Walter

Du weißt es wohl, so fern sind keine Weiten,

So trüb und streng sind keine Erdenschranken,

Daß sie von dir entfernten die Gedanken,

Die dich umschweben treu in Einsamkeiten,

Du weißt es wohl!

Du weißt es wohl, der Liebe Sterne leiten,

Auf dunkler Bahn das Schifflein, Wogen schwanken,

Ich sehe dich, und alle Nebel sanken,

Rings um mich her sich Fluren grünend breiten,

Was lieblich tönt durch meiner Seele Saiten,

Du weißt es wohl!