Selige Stunde

A. Zemlinsky

In deiner Näh'

Ist mir so gut,

Mein Wilde, mein Weh

Nun bei dir ruht.

Siehst du mich an,

So weicht der Bann,

Der mich dunkel umfangen;

Ich schmieg in dein Gewand

Den Flittertand

Eitler Gedanken.

Meine Wünsche, die weit

Über Raum und Zeit

Spielen und schwanken,

Sie ziehn die Segel ein

In deinem Hafen,

Sie liegen stumm und klein

Und schlafen.