Und einmal gehst du

A. Zemlinsky

Und einmal gehst du durch das fahle Licht der Landschaft,

auf kahlen Feldern steht auf Mandeln längst des Sommers reife Frucht,

in grauen Fernen siehst du einer letzten Schwalbe Flug verzittern.

Es raschelt unter deinen zagen Schritten das dürre Laub.

Da nützt kein Zögern, da nützt auch keine Umkehr.

Es muß ihn jeder einmal tun: den Gang in seinen eignen Herbst.