Brautgesang

Adolph Cebrian

Das Haus benedei' ich und preis' es laut,

Das empfangen hat eine liebliche Braut;

Zum Garten muß es erblühen.

Aus dem Brautgemach tritt eine herrliche Sonn';

Wie Nachtigalln locket die Flöte,

Die Tische wuchern wie Beete,

Und es springet des Weines goldener Bronn.

Die Frauen erglühen

Zu Lilien und Rosen;

Wie die Lüfte, die losen,

Die durch Blumen ziehen,

Rauschet das Küssen und Kosen.