Trost
Alexander Ritter
Es ist kein Weh auf Erden,
So heiß, so laut und wild,
Die Sühne soll ihm werden,
Sei still, so wird's gestillt.
Und ist kein Tod vorhanden,
Was Liebes du begräbst,
Gleich ist's dir auferstanden,
Wie du nur treu ihm lebst.
Auch giebt's kein wirklich Scheiden,
Der Trennung öden Schmerz,
Du brauchst ihn nie zu leiden,
Bleib nah' nur Herz an Herz.
In ihres Mantels Falten
Trägt Gottes Lieb' die Welt,
Wer sich von ihr läßt halten,
Den sie gar treulich hält.