Die liebe Stelle

A. Ashton

Ja, das ist die liebe Stelle,

Wo ich sie zuerst gesehn!

Wie so sanft erklingt die Welle,

Wie so leis die Lüfte wehn!

Jene Felsen, jene Büsche,

Jener Schatten Einsamkeit,

Jener Grotten duft'ge Frische

Mahnt mich an vergangne Zeit.

Alles mahnt mich, Alles zeiget

Mir auf's Neu ein theures Bild,

Und die Seele still sich neiget,

Und der stumme Seufzer quillt.

Jene Felsen stehn gegründet

In der Erde tiefstem Schooß,

Doch der Sonnenglanz entschwindet,

Der mit Rosen sie umfloß.

Und so geht die Blüte nieder,

Im Gesange nur erneut,

Ach, kein Sehnen bringt sie wieder,

Erste Liebe, seel'ge Zeit!