Die Nacht

B. Breitkopf

Gern verlaß ich diese Hütte,

Meiner Liebsten Aufenthalt,

Wandle mit verhülltem Tritte

Durch den ausgestorbnen Wald.

Luna bricht die Nacht der Eichen,

Zephirs melden ihren Lauf,

Und die Birken streun mit Neigen

Ihr den süßten Weihrauch auf.

Schauer, der das Herze fühlen,

Der die Seele schmelzen macht,

Flüstert durch's Gebüsch im Kühlen.

Welche schöne, süße Nacht!

Freude! Wollust, kaum zu fassen!

Und doch wollt' ich, Himmel, dir

Tausend solcher Nächte lassen,

Gäb' mein Mädchen Eine mir.