Abendrotgold

B. Randhartinger

Abendrotgold glüht im Äther,

färbt mit holder, ros'ger Glut

all' die tausend Silberwellchen

auf des Meeres blauer Flut.

Abendrotgold glüht auf den Bergen,

immer schwächer wird sein Schein,

bis die müde, matte Sonne

wird hinabgesunken sein.

Dann verduftet und verglimmt es,

lässt nur Schatten noch zurück.

So erlischt auch meine Hoffnung

auf ein süß geträumtes Glück.