Ach, wie stille

B. Randhartinger

Ach wie stille, ach wie stille

Ward's auf einmal in dem Haus,

Wo noch erst mein Kindlein hüpfte

Fröhlich lärmend ein und aus!

Ach wie stille, ach wie stille! —

Weckt mich Nachts kein lieber Laut,

Rufst den süßen Mutternamen

Nimmer mir, mein Engel traut!

Ach wie stille, ach wie stille

Ward's auf einmal, armes Herz,

Ja recht still, um auszuweinen

Ungestört den tiefen Schmerz!