Das Waldhorn

B. Randhartinger

Nun bist du mir erst lieb, mein Horn,

wie nie, als du durch Busch und Dorn,

vom Winde fortgetragen,

erschallst beim lust'gen Jagen.

Nun leihst du Töne meiner Qual,

nun schwebst du hin durch Berg und Tal,

zu klagen, was ich fühle,

dem Kind dort in der Mühle.

O Horn, Genosse meiner Pein,

wie wert erst würdest du mir sein,

wenn mir die Macht der Klänge

ihr hartes Herz erränge!