Der ewig Treue

B. Randhartinger

Nein, der ewig Treue

lässt mich nicht verwaist,

stärkt und labt aufs Neue

mich mit seinem Geist.

In den schwersten Tagen

bleib' ich wohlgemut;

alles hilft er tragen,

ach, und meint's so gut!

Dass ich nicht verfehle

dort das Vaterland,

trägt er meine Seele

stündlich in der Hand.

Bis er einst wird sagen:

Kind, nun ist's genug!

und mein Herz darf wagen

heim zu ihm den Flug.

Nie wird er mich lassen,

bis ich bin zu Haus'

und ihn darf umfassen

froh nach allem Graus.

Mag, was will, geschehen,

freudig kämpf' ich fort,

bis mich wird umwehen

ganz sein Friede dort.