Fischerlied
B. Randhartinger
Es schwebt mit leisem Gaukeln
der Zephir übers Meer,
und Silberwellen schaukeln
den Nachen hin und her;
gleit' sanft zum fernen Ziele,
o Berke, deinen Pfad,
eh' in der Mittagsschwüle
ein drohend Wetter naht!
So schwebt auf Silberwellen
der Jugend Lebenskahn;
die bunten Segel schwellen
sich stolz im Hoffnungswahn,
bis sich am Himmelsbogen
der Lebenssturm erhebt
und in die tiefsten Wogen
den leichten Kahn begräbt.