Ich träume

B. Randhartinger

Ich träume oft von einem Tale,

auf dem des Mondes Frieden ruht,

wie auch ans Felsgestein, ans kahle,

mit lautem Tosen schlägt die Flut.

Ich träume oft von einem Hause

mit einem Bänkchen, nah' am Tor,

um das die Rebe rankt, die krause,

und Düfte streut des Gartens Flor.

Ich träume oft von einem Herzen,

mir einst ein leuchtender Rubin;

doch wach' ich auf, fühl' ich's mit Schmerzen,

dass Tal und Haus und Herz dahin.