Morgenfrühe

B. Randhartinger

Der Nachtigall süßer, so lieblicher Sang

dringt mächtig aus Sträuchern die Gärten entlang;

fern klinget der Herde hellklingende Schelle,

sanft rauschet durch tauiges Gras die Libelle.

In Lüften, auf Bäumen, im Feld und am Bach

ist alles lebendig und heiter und wach.

Es wiegt sich wie Zephir auf Blumen mein Herz,

es hüpfet die Jugend in Freud' und im Schmerz.