Nun ruh' ich und bin stille
B. Randhartinger
Nun ruh' ich und bin stille,
denn du, Herr, gabst mir Ruh';
was mir gesandt dein Wille,
d'rob jauchz' ich froh dir zu.
Vorbei ist alles Grämen;
wie floh's auf dein Gebot!
Dein Geben und dein Nehmen,
ich segn' es bis zum Tod.
Nur Eins will meinen Frieden
noch trüben und mein Glück,
sooft ich schau' hinieden
auf deine Huld zurück:
Ach, legt' ich alle Welten
aus Dank zu Füßen dir,
nie, Herr, kann ich's vergelten,
was du getan an mir!