Traut, wie seinem Freund ein Mann

B. Randhartinger

Traut, wie seinem Freund ein Mann,

zart, wie's nur die Mutter kann,

nahst du, Herr, den deinen,

lässest, wie ein Vater tut,

fein zur Zeit dem schwachen Mut

wieder Trost erscheinen.

Aber Wunder tust du auch:

Deines Odems nur ein Hauch

heißt die Wogen schweigen;

ja, nur du bist Gott, der Herr,

dir nur ist, und keinem mehr,

solche Macht zu eigen.

Ach, wie mag ich's würdig sein,

dass du kehrest bei mir ein,

so voll Huld und Güte,

dass du gehst vorüber nicht,

nein, durchstrahlst mit Himmelslicht

liebreich mein Gemüte!