Trost
B. Randhartinger
Ein Schwan zieht trauernd bang herum
auf öder Wasserbahn.
O schönste Rose, süßes Bild!
Das Glück ist eitler Wahn!
Die Menschen, Liebchen süß und hold,
die kennen kein Erbarmen!
Du bist allein mein Trost, mein Glück,
bis Sonnenschein mir Armen.
Der Schwan zieht langsam seine Bahn,
legt sich der Ros' zu Füßen,
singt ihr zum Lob sein Schwanenlied;
so muss er Liebe büßen.
Die Rose neigt sich stumm herab
zum lieben Toten, weint,
erbleichet, welkt, folgt ihm ins Grab.
Der Tod hat sie vereint.