Liebchens Blick

Smetana, Bedřich

Nichts kann mir so genügen, wie meines Liebchens Blick;

in ihren süssen Zügen find ich mein höchstes Glück.

Und böt man Ehr' und Reichtum mir,

nicht gäb ich Liebchens Blick dafür.

Mich kann kein Leiden drücken in dieser schönen Welt;

Vor meines Liebchens Blicken sich jede Wolke hellt.

D'rum wohnet auch mein Erdenglück

allein in meines Liebchens Blick.

Mit ihren Augen siehet sie mich so traulich an;

Daß jede Schwermut fliehet, kein Schmerz noch dauern kann;

Ja, alles Glück und alle Ruh'

strömt mir aus Liebchens Blicke zu.