Die Frühlingslerche

C. Banck

Über den Schlüften

Wolken und Wettern,

Hoch in den Lüften

Wirbelt mit Schmettern

Jauchzend die Frühlingslerche, mein Herz.

Unten, tief unten

Liegen die Berge,

Meere gebunden,

Kriechen die Zwerge,

Qualvoll das arme Menschengeschlecht.

Oben, hochoben

In heiligem Frieden

Bin ich enthoben

Der Knechtschaft hienieden;

Freiheit ist oben, Freiheit und Luft.