Fahrwohl, fahrwohl, du lange Stadt
Ludwig van Beethoven
Fahrwohl, fahrwohl, du lange Stadt,
du Welt voll eitlem Glanz;
dein Schmuck ist Tand, dein Schimmer matt,
welk deiner Liebe Kranz.
Wie öd' ist deiner Feste Schluß
Wie herb dein Freudenwein!
Dein hohler Pomp, dein Scheingenuß
bringt Elend nur und Pein.
Wie anders hier - da strahlt die Welt
In ewig holder Schau,
Mein ländlich Haus, das Himmelszelt,
Strom, Wald und Berge blau.
Hier findet die bescheid'ne Brust
Ruh', Freiheit, Heiterkeit,
Einfacher Seelen stille Lust,
Und sel'ge Mussezeit.