Hin fahrt Frohsinn und Freuden!

Ludwig van Beethoven

Hin fahrt Frohsinn und Freuden!

Grausam in Fesseln schlug mich die Liebe;

Nora, soll ich vergeuden

Nutzlos des Herzens zärtlichste Triebe?

Tor, der ich war, dass ich schaut'auf ihr Fenster,

Das Blut trieb zurück mir zum Herzen ihr blick!

Stand wie versteinert, als säh' ich Gespenster;

Nicht ein Wort sprach sie dort, hold der Erinnrung.

Refrain:

Lieb', Lieb' siegt durch Betören

Und lässt nicht Wahl als stilles Ergeben;

Wer kann den Zauber beschwören?

Weiber, nur Tod kann den Bann von uns heben.

Muß ich fliehn noch so weit ihr,

Fern, wo Welschlands Küsten sich Heben,

Nur ein Seufzer entgleit' ihr,

Tot für Gefühle darf sie nicht leben.

Einmal, ach einmal muß ich sie schauen,

Vielleicht daß ihr Herz noch im Scheiden fühlt Schmerz,

Hoffnung, dich fürcht'ich, wer dürfte dir trauen?

Du bist schön wirst vergehn, Bitterkeit lässt du.

(

Refrain

Weh mir! Könnte uns schenken

Zaubergewalt eine gütige Peri,

Solltest nicht mehr uns lenken

Nora, du Fee von Balamagairy!

Kommt sie, so wird sie mit Seufzen betrachtet,

Und treibt sie ihr Spiel, gleich erregt sie Gefühl;

Gibt es ein Herz, das um sie nicht verschmachtet?

Jedes spürt, sie regiert Balamagairy.

(

Refrain