Vergebens beklag' ich mein trübes Geschick

Ludwig van Beethoven

Vergebens beklag' ich mein trübes Geschick,

Denn Nacht nur Wüsten trifft ringsum mein Blick,

Ich höre den Sturm, schau der Meerwoge Schnee,

Doch nirgends ein Obdach, noch Trost meinem Weh'!

O Lieb', du hast Wonne, heiß hab' ich's verspürt!

O Lieb', du hast Trübsal, herb hat mich's berührt!

Doch mir sagt's dein Schlag, o mein blutendes Herz,

Bald, bald wirst du ruhen von Kummer und Schmerz.

Schließt mein Aug', das zu Tränen nur öffnende sich,

Dann der Tod, werden Trauer und Leid lassen mich;

Doch der Dolch, denn du lieblos ins Herz mir gedrückt,

Wird zu ewiger Qual gegen dich dann gezückt!