Wenn Tages letzte Strahlen fliehn
Ludwig van Beethoven
Wenn Tages letzte Strahlen fliehn
Und droben Stern auf Stern erschien,
Schweif'ich an Liffys Strand.
Dort weilt mein Blick in Traurigkeit,
Wo mir so pfeilschnell oft die Zeit
Mit ihr, die fern jetzt, schwand.
Wenn sie ein holdes Liedchen sang,
Wie lieblich drang der Widerklang
In sanftrem Ton zu mir;
Ob Zeit das Echo längst vertrieb,
Doch hör'im Geist ich noch mein Lieb',
Ob fern es weilt von hier.
Ihr Bild, vom Strom gespiegelt klar,
Schien oftmals, wenn sie nahe war,
Zögernd zu flieh'n vor ihr;
SYSTEMIst auch ihr Bild im Strom verzischt
Im Herzen bleibt mir's unverwischt,
Ob fern sie weilt von hier.