Der Mond und Sie

L. Berger

Wie ist so ruhig, klar und rein

Dein liebes Angesicht,

So wie im Lenz der Mondenschein

Ein träumerisches Licht!

Ich gehe Nächtens nie allein,

Dein holdes Bild geht mit,

Und selbst der Mond in hellem Schein

Hält mit mir Tritt und Schritt.

Doch geh' ich in mein Kämmerlein

Und drück' die Augen zu,

So schwindet zwar der Mondenschein,

Doch, Liebchen, niemals du.