Am Meere
W. Berger
Wie süß ist's, von wonnigen
Lüften umhaucht,
Den Blick in den sonnigen
Aether getaucht,
Entflohen dem eiligen,
Hastigen Thun,
Am Busen des heiligen
Meeres zu ruh'n!
Das Herz, wie auf schaukelnden
Wellen der Kiel,
Hintreibend, den gaukelnden
Träumen ein Spiel;
Umkost, von unzähligen
Armen umschmiegt,
Umplätschert, in seligen
Frieden gewiegt.