Schluss
W. Berger
Wird einst der Kummer dein Geselle,
Und bist du einsam und allein -
Dann komm! Du kennst die alte Schwelle,
Ein müder Träumer harret dein!
Der wird nicht sorgen und nicht fragen,
Was leidenvoll dein Herz durchbraust,
Nicht welcher Sturm dich hervertragen,
Du liebes Vöglein, windgezaust.
Vergiß, was Arges dir begegnet,
Da du die Welt durchmessen hast.
Du fandest heimwärts? Sei gesegnet!
Die Schwingen schmerzen? Halte Rast!