Ich stand am Flussesrand allein

C. Brambach

Ich steh' am Flussesrand allein,

Die Wellen flüstern leise,

Sie wallen sanft in Mondenschein

Hinunter ihre Gleise.

Es ist, als riefen sie mir zu:

Sieh, wie so still wir fließen,

Wie Mond und Stern in süßer Ruh'

Auf uns ihr Licht ergießen!

Was bist du doch so wildbewegt?

Was treibt dich hin und wieder?

Was wogt, von heißem Drang erregt,

Dein Busen auf und nieder?