Der Jäger

C. Brunner

Ein Jäger geht in's Holz.

Es ziert ihn wohl die Flinte,

Sein Jagdhund thut geschwinde,

Er springt bald hin, bald her,

Das freut den Jäger sehr.

Weit schaut der Jäger aus.

Da thät' er freundlich schauen

Die Flüßlein und die Auen

So bunt und seegenschwer,

Das freut den Jäger sehr.

Frei hebt er seinen Blick.

Thut in die Lüfte sehen,

Er fühlt ihr frisches Wehen,

Schaut in ihr blaues Meer,

Das freut den Jäger sehr.

Da steht der grüne Wald.

Er sieht die Blätter kreiseln,

Er hort ihr leises Säuseln,

Ihm klingt der Vögel Heer --

Das freut den Jäger sehr.

[Das knallt und schallt im Wald.

Er thät' mit guten Braten

Sich sehr und schwer beladen.]

Was will der Jäger mehr?

Das freut den Jäger sehr.

Froh kehrt der Jäger heim,

Und als er tritt ins Stübchen,

Da fehlt dem Mann sein Liebchen,

Das leid't ihn nicht zu Haus,

Gleich geht er wieder aus.