Die Rückkehr
C. Eberwein
So nahst du endlich, freundliches Gestade,
von meiner Sehnsucht tausendmal berührt,
das mich zurück vom dunklen Weltenpfade,
ans treue Herz entbehrter Lieb führt.
Wie süß, zur Heimath heim zu keren,
dich werd'ich wieder sehn,
du meiner Jugend Land,
deine holde Stimme wieder hören,
Du, erste Liebe, die mein Herz empfand.
Wie blickte ich so traurig nach dir nieder,
wenn mich das Morgenroth am Ufer fand.
Ein jedes Mal sah ich den Himmel trüber,
wenn ich umsonst nach dir die Lände wand.
Wie süß, zur Heimath......
Euch alle, düstre Schatten, find ich wieder,
die mich mit Lust und Wehmut einst gerührt,
wo Waldgesang und Nachtigallen-Lieder
den ersten Ton der Laute mich gelehrt.
Wie süß, zur Heimath......
Euch seh' ich wieder, Euch Erinnerungen,
die süßer Trost mir ferne eingeflößt,
wom Hauch der Freundschaft fühl'ich mich durchdrungen,
in süße Luft mein Sehnen aufgelöst.
Wie süß, zur Heimath......