Rein mit angebornem Glanze
C. Eberwein
Rein mit angebornem Glanze
Wallt dahin des Lebens Quelle,
Klarer Spiegel jede Welle
In dem wunderbaren Tanze.
Doch bedürftige Gestalten
Bücken sich vom Ufer nieder,
Und der Erdensorge Walten
Scheint im heil'gen Bache wieder,
Daß ihm Licht und Wärm' erkalten.
Ewig ist des Stromes Milde,
Ewig ist sein leichtes Schweben,
Aber kurz das Erbenleben,
Nah die störenden Gebilde! --