Abendstimmung
C. Faisst
Nun hat der Tag sich in den Schlaf geweint,
nachzitternd tropft es noch von allen Bäumen
wie Tränen um ein Glück, das wir versäumen,
doch tröstend hat der Abend uns vereint,
und alle Schwere ist nun ungescheh'n.
Ich weiß nur noch dein heiter starkes Schreiten;
still lasse ich mich in dein Wesen gleiten
und möchte mit dir zu den Sternen geh'n.