Nachruf
C. Faisst
Du zogst dahin aus jenem Lande,
wo einst die Bergwelt uns umblaut',
allein steh' ich am Waldesrande,
wo einst wir zwei ins Tal geschaut.
Es rauscht der Wind im welken Laube,
wo ich dich einst im Grün geliebt,
doch meine Seele stärkt der Glaube,
dass es im Leben Blüten gibt,
die ewig blühen im Vergehen
der Jahreszeiten und der Zeit,
und wem solch Wunder je geschehen,
der ist gestärkt in Ewigkeit.