Wenn ich hoch oben geh'

C. Faisst

Wenn ich hoch oben geh',

schwinden die Qualen,

fängt mir die Sonne an,

Schlösser zu malen.

Und rings die weite Welt

ist für mich hingestellt.

Wenn ich hoch oben geh',

wird mir so frei!

Wenn ich hoch oben geh',

unter den Sternen -

längst unter Wolken ruh'n

Täler und Fernen,

und rings nur Felsen steh'n,

und starke Lüfte weh'n.

Wenn ich in Höhen geh',

wird mir so frei!

Wenn ich zu Tale geh',

klingt es dann weiter.

Was mir hoch oben klang,

wird mein Begleiter.

Wandle durch tiefe Nacht,

hab' es doch heimgebracht.

Was über Wolken klingt,

das nur macht frei!