Minona lieblich und hold

Gluck, Christoph Willibald

Minona lieblich und hold

haucht reine Liebe in die Herzen;

Ihr Blick gewährt Minnesold

und zügelt Mutwill in den Scherzen;

Holde Scham thront in ihrem Blick,

auf den Lippen, auf den zarten Wangen;

Hält sie Begier in euch zurück,

nährt sie doch reines Verlangen.